Einladung

 

Benefiz-Theater

 

zugunsten des Hospiz Emmaus e.V.

 

anlässlich des Welthospiztages am 08.10.2022

 

Wann: Freitag, 30.09.2022 um 19.30 Uhr

 

Wo: Aula Alte Geer 4-6, Gevelsberg

 

Eintritt: 20 € (inkl. Snack)

 

Mit den Tabu-Tanten und ihrem Programm

 

„Sie werden lachen, es geht um den Tod“

 

Anmeldung unter: info@hospiz-emmaus.de

 

oder unter 02332 / 61021

 

Karten auch an der Abendkasse erhältlich

 


Grüner Tag auf dem Golfplatz Berge

09.09.2022

 Der Grüne Tag 2022

 

Am 09.09.2022 fand der dritte Grüne Tag für die Kinder des Kinder- und Jugendhospizes Emmaus auf dem Golfplatz Gut Berge statt.

 

Der Präsident des Golfclubs Meinolf Haarhaus begrüßte die Kinder und die Ehrenamtlichen des Hospizdienstes herzlich zu einem abwechselungsreichen Nachmittag auf dem Gelände.

Die leckeren Muffins, die Silke für uns gebacken hat, wurden direkt mit großem Appetit verspeist. Danach standen Golfen, Card Fahren und Reiten auf dem Programm. Selbst ein Platzregen konnte die gute Laune nicht verderben. Dieser wunderbare Nachmittag klang mit einem leckeren Essen aus der Gastro aus.

 

Ein herzlicher Dank geht an Meinolf Haarhaus und Silke, Michelle und Pia mit ihrem Pony Payala, Daniela Heller für die leckeren Spaghetti und allen aus dem Golfclub, die uns durch den Nachmittag begleitet haben. Ihr seid ein super Team!


Fackellauf Bundesverband Kinderhospiz e.V.

30.07.2022

 Wir tragen eine Fackel durch das Land

 

„Wir“ – das sind die Ehrenamtlichen der Kinder- und Jugendhospize in Deutschland. Seit dem 7. April wird die Fackel von Hospiz zu Hospiz getragen und gefahren, zu Fuß, per Rad, Rollstuhl oder Trecker (s.u.), bis zum 7. Oktober 180 Tage lang, über 7000 km und 120 Stationen! Der Kinder-Lebens-Lauf 2022.

Wozu? Bitte weiterlesen:

„Wir“ – das sind auch wir vom Hospiz Emmaus; betroffene Kinder, Eltern und Ehrenamtliche trafen sich am Freitag, dem 29. Juli im schönen, neuen Anbau für die Kinder- und Jugendarbeit. Wir empfingen die Kolleginnen vom Kinderhospizdienst Iserlohn und aus ihren Händen die Fackel in der Form eines stilisierten Engels.

 

 

 

Mit dabei waren zwei Hauptamtliche vom Bundesverband Kinderhospiz e.V. im Tour-Bus, der die gesamte Strecke mitfährt; nur seine Besatzung wechselt…

Wir alle hatten einen vergnüglichen und unterhaltsamen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, Häppchen und Apfelschorle - von Eva professionell besorgt – nebst Fototermin und Interviews für den sehr interessierten und aufmerksamen lokalen Pressevertreter!

 

 

 

Für den folgenden Tag hatte Hajo in schweißtreibender Vorarbeit - wegen der vielen verkehrspolizeilichen Vorgaben - einen Trecker-Konvoi organisiert. Begleitet von Radlern und Mopedfahrern zockelte man unter Polizeischutz über die B 7 nach Wuppertal. Mit der Engel-Stafette in der Hand eins „unserer“ Kinder. Kolleginnen von den dortigen Hospizdiensten nahmen sie mittags auf dem Laurentiusplatz freudig in Empfang. Als Wuppertaler war ich natürlich vor Ort, und ich muss sagen: der Aufzug der Trecker, eskortiert von blaulichtblitzenden Krädern, von der Friedrich-Ebert-Straße sehr langsam um die Ecke auf den Laurentiusplatz einbiegend – das war super Show!!

Die Freiluft-Cafés rund um den weitläufigen und trotz Baumbestand übersichtlichen Platz waren maximal besetzt; und große Augen über gereckten Hälsen waren entsprechend zahlreich!

Die geparkten Trecker übten magische Anziehungskraft aus auf junge und alte Neugierige. Und zusammen mit den Kolleginnen aus Wuppertal an deren Info-Ständen konnten wir von Emmaus Neugierig-Interessierte aufmerksam machen auf die Lebenslagen all derer, die oft noch im Schatten stehen: lebensbegrenzt erkrankte oder trauernde Kinder und Jugendliche und deren Familien.

„Denn die einen sind im Dunkeln/Und die anderen sind im Licht./Und man siehet die im Lichte/Die im Dunkel sieht man nicht.“ (Bertolt Brecht) Dass sich das ändert, dazu will der Kinder-Lebens-Lauf 2022 beitragen.

 

Burckhard Ohnesorge


Besuch der neuen Feuerwache in Gevelsberg

29.06.2022

 

 

 

 

 

Am Freitag, dem 29.6.2022 dem Kirmesfreitag, waren wir zur neuen Feierwache in Gevelsberg eingeladen.

Wir, dass waren acht Kinder, drei Eltern, fünf Ehrenamtliche und unsere Koordinatorin.

Bei schönstem Wetter wurden wir von der Bambini Feuerwehr empfangen. Wir wurden in Gruppen eingeteilt, jeweils vier Kinder und eine Erwachsenengruppe.

Uns wurden die Feuerwehrfahrzeuge erklärt. Jedes Auto hat eine bestimmte Funktion bzw. Aufgabe.

Wir durften die Schlafräume und die Küche des Bereitschaftsdienstes der Feuerwehr besichtigen. Es gibt auch einen Fitnessraum, wo sich die Feuerwehr fit hält. Die Rutschstange war sehr spannend und ein Mitarbeiter ließ sich für uns an der Stange hinuntergleiten. Das ist schon sehr hoch und wir hatten alle Respekt davor.

 

 

 

 

 

 

 

Der Krisenraum wurde uns gezeigt. In diesem Raum stehen zig Computer und Bildschirme. Wenn es eine Notsituation, wie z.B. das Hochwasser im vergangenen Jahr oder ein Großfeuer gibt, läuft alles hier zusammen.

In der angrenzenden Notrufzentrale gehen sämtliche Notrufe an die Feuerwehr ein, immer ist jemand in diesem Raum um sich zu kümmern.

Besonders schön war es, als wir mit der Drehleiter, bis über die Dächer von Gevelsberg fahren durften, die Kinder und wir Erwachsenen. Eine Drohne hat uns die ganze Zeit dabei begleitet.

Die Kinder hatten auch Wasserspaß, denn sie haben mit einem Schlauch spritzen dürfen. Dabei hatten alle Spaß.

Die Großküche der Feuerwehr ist gigantisch. Es ist möglich, hier für bis zu 250 Menschen zu kochen und diese über einen längeren Zeitraum zu versorgen.

Zum Abschluss gab es noch ein großes Kuchenbüffet. Dazu kamen auch alle verfügbaren Feuerwehrleute (es gab ja Kuchen 😊!!!). Wir wurden mit Kuchen, Muffins und Getränken super versorgt.

Das Fazit von diesem Nachmittag:

- Danke an die Feuerwehr Gevelsberg und die Bambinis

- Danke, für die Zeit, uns alles gut zu erklären

- Danke für die praktischen Übungen

- Danke, für die Bewirtung, die wir wirklich nicht erwartet haben

- Danke, dass ihr den Kindern und uns, so einen tollen Nachmittag bereitet habt.

 

Christine und Michael Bick


Koordinatorin im Hospiz Emmaus

Silke Jeromin
Silke Jeromin

15.06.2022

Einen schönen guten Tag,

als neue Koordinatorin für den Erwachsenenbereich möchte ich mich Ihnen allen gerne vorstellen. Ich bin 47 Jahre jung und ergänze das Team der Koordinatorinnen im Hospiz Emmaus seit 15.06.2022. Als ursprünglich gelernte Altenpflegerin habe ich mich immer schon sehr nah an den Themen Sterben und Tod bewegt. Während meiner Zeit als Leiterin des Sozialen Dienstes einer Pflegeeinrichtung gehörte die Sterbebegleitung zu meinen Hauptaufgaben. In dieser Zeit habe ich mich sehr bewusst mit dem Bereich Sterben und Tod auseinandergesetzt, mich in Palliativ Care und später im Fallmanagement ausbilden lassen. Über verschiedene Stationen hat mich mein Weg vor drei Jahren schlussendlich zur Hospizarbeit geführt. Als Koordinatorin konnte ich bereits vielen Menschen eine hospizliche Begleitung vermitteln und habe viel Offenheit und Dankbarkeit erfahren dürfen. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Trauerbegleitung, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Mitzuerleben, wie Menschen durch ihren Trauerprozess hindurchgehen und wieder zurück ins Leben finden, erlebe ich immer wieder als großes Geschenk.

Seit August letzten Jahres lebe ich mit meinem Lebensgefährten in Wuppertal, so dass ich mich beruflich nun auch wohnortnah bewege. Wichtig finde ich es privat einen guten Ausgleich zu meinem Arbeitsgebiet zu schaffen. Dies gelingt mir gut durch Meditation, Spaziergänge in der Natur, aber auch durch Bewegung und Reisen. Ich freue mich, dass ich nun im Hospiz Emmaus meine bisherigen Aufgaben an einem neuen Ort weiterführen und entwickeln kann, um das gesamte Team hier zukünftig gut zu unterstützen.

Mit herzlichen Grüßen und auf ein baldiges Kennenlernen Silke Jeromin


Wir nehmen Abschied von unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterin Susanne

 

 

 

Danke an das Leben

 

Am 21.April verstarb Susanne Finner nach einer kurzen, schweren Krankheit friedlich im Beisein ihrer Lieblingsmenschen.

Dies zu wissen ist ein großer Trost in all der empfundenen Trauer und dem Verlust.

 

Susanne war eine der ersten Teilnehmerinnen des Qualifizierungskurses und erhielt im Dezember2015 das Zertifikat für Hospizhelferinnen

im Kinder- und Jugendhospizdienst.

 

Susanne eine wunderbare und lebenskluge Frau.

Sie hatte viele Lebensweisheiten und Sprüche in sich und ein Spruch lautet „ Ich mag Menschen, die fließend Herz sprechen.“

Das ist aber auch eine Sprache, die Susanne ziemlich perfekt beherrschte.

 

 

Sie hat Herz und Seele berührt.

Sowohl in den privaten Begegnungen aber auch in ihren Begleitungen.

Ihre Aufgabe „ Dienst an anderen Menschen“ hat Susanne nie als Last empfunden, sondern mit einer Selbstverständlichkeit und Zuneigung getan.

 

Susanne hat das Leben vieler Menschen reicher an schönen Erinnerungen hinterlassen.

 

„ Ich kann nicht lange bleiben, flüstert der Glücksmoment, aber ich lege Dir eine Erinnerung ins Herz.“

 

Susanne hat sich für den Tag ihrer Trauerfeier das Lied „ Danke an das Leben „ von Peter Maffay ausgesucht. Damit hat sie noch einmal herzisch gesprochen und all den Trauernden ein Lied des Trostes und der Zuversicht ausgesucht.

 

Danke für Dein Leben Susanne

 

Heidemarie David