Hospiz
über uns
Aktuelles
Dienste
Beratung
Seminare
Trauercafé
Trauernde Eltern
Konzerte
Verein
Beratung

Und plötzlich ist alles anders……

Zu diesem Thema trafen sich seit dem 2.2.2006 sechs Kinder und Jugendliche im Alter von 12 - 16 Jahren im Hospiz Emmaus. Alle Kinder hatten ihre Trauererfahrung mit dem Verlust des Vaters, Bruders der Oma.
Bei den Treffen ging es neben den Gesprächen auch um kreatives Tun. So entstand mit der Zeit ein gemeinsames Werk, bei dem die eigene Erinnerung an den Toten nochmals festgehalten wurde.
In den Trostbildern, die an einem Gruppentreffen entstanden wurde sehr individuell deutlich, was tröstlich für die Kinder war.
Zahlen, die das Alter des Verstorbenen wiedergeben, oder ein Weg, der nicht einfach zu gehen war, zu spüren allein zu sein in der Familie, wo das Vorbild des großen Bruders nicht mehr da war. Beeindruckend finde ich das Bild mit der Zahl 5090, das deutlich macht, so viele Tage hat das Mädchen mit ihrem Vater gelebt, bevor er starb.
Alle Bilder sind mit sehr freundlichen Farben gestaltet, was sicher noch mal deutlich macht, dass es Trost sein kann, sich an vieles zu erinnern, was der Verstorbene einem mit auf den Weg gegeben hat, um dann aus diesem Erinnern heraus auch wieder Schritte ins Leben zu finden.
Auch wenn dieses Seminar ein Trauerseminar war, wurde doch während des gesamten Seminars deutlich, dass Themen wie „Schule, Freunde“ Priorität hatten. Das ist ein wichtiges Zeichen, dass auch trauernde Kinder ein großes Bedürfnis haben, wieder den Weg ins Leben zu finden.
Begleitet wurde dieses Seminar von Frau Pastorin Anne Braun-Schmitt (Krankenhausseelsorgerin) und Frau Helga Grams (Koordinatorin und Trauerbegleiterin des Hospiz Emmaus).