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Gemeinsam gegen Einsamkeit
Im Jahr 2001 eröffnete das EMMAUS in Zusammenarbeit mit der Gevelsberger Liebfrauengemeinde unter dem Motto: Wenn meine Trauer
Worte findet ein Trauercafé. Einmal im Monat können Menschen mit-
einander ins Gespräch kommen, die mit dem Verlust eines lieben Menschen leben müssen. Das Trauercafé ist ein Angebot für alle Trauernden, - unabhängig von Ihrer Konfession und Nationalität - es kann an den dafür vorgesehenen Terminen spontan in Anspruch genommen werden.
Oft ist es so, dass die Gesprächsbereitschaft bei Freunden, Nachbarn
und in der eigenen Familie begrenzt ist, immer wieder über den Verlust
und die Verstorbenen zu reden. Gerade dies ist aber für die Trauernden
wichtig. Der erlittene Verlust muss betrauert werden können. Unterdrückte
Trauer kann einen Menschen krank machen. Der Gedanke Wenn meine
Trauer Worte findet kann für Trauernde der erste Schritt sein, aus der
isolierenden Sprachlosigkeit heraus zu kommen.
Im Gevelsberger Trauercafé treffen Menschen auf Menschen, die Ähnliches erlitten haben und darum einander besser verstehen können.
Begleitet wird das Trauercafé von Mitarbeiterinnen des Hospiz Emmaus,
die zuhören wollen und gesprächsbereit sind.
| Ansprechpartnerin: |
Esther Frese |
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(Tel. 02332/61021) |
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| Ort: |
Gemeindezentrum Liebfrauen, Clubraum
Hagener Straße 137, Gevelsberg |
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| Termine: |
Mo 06.12.2010
Mo 10.01.2011
Mo 07.02.2011
Mo 07.03.2011
Mo 04.04.2011
Sa 07.05.2011
Mo 06.06.2011
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Mo 04.07.2011
“10 Jahre”
Mo 08.08.2011
Mo 05.09.2011
Mo 10.10.2011
Mo 07.11.2011
Mo 05.12.2011
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| Zeit: |
- werktags von
- samstags von
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15.00-17.00 Uhr 09.30-11.30 Uhr |
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Am 04. Juli 2011 feiern wir um 15.00 Uhr im Pfarrsaal Liebfrauen,
Hagener Str. 137, Gevelsberg das
10-jährige Bestehen des Trauercafés.
Zehn Jahre lang haben hier Trauernde einen Ort gefunden, wo sie
mit der Unterstützung des Ökumenischen Hospizes anderen Trauernden begegnen konnten. Dies ist sicher ein Grund zum Feiern, wenn man erlebt, wie viele Menschen diese Gruppe besuchten und nun wieder ihren Weg
ins Leben gefunden haben.
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Du kommst auf mich zu,
wenn ich es gar nicht
erwarte.
Du sprichst mich an,
wenn ich mich
alleine fühle.
Du hörst mir zu,
wenn ich an mir
zweifle.
Du stehst zu mir,
wenn ich schwach bin.
Du ermutigst mich,
anzunehmen was ist.
Du begleitest mich,
wenn ich nicht weiter
weiß.
Ich spüre neue Hoffnung,
neues Vertrauen,
wage wieder zu leben.
Die Begegnung mit dir
hat mich verändert:
Ich nehme mich besser
wahr,
sehe neue Möglichkeiten,
wage wieder zu hören
und gehe behutsam
neue Wege.
Ich danke dir.
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